Projektziel
Projektziel ist der Erhalt und die Optimierung der nachfolgend aufgeführten Ziel-Lebensräume mit deren Funktionen und charakteristischen Artenausstattungen, welche wir euch unter dem Punkt „Charakterarten des Isentals“ nach und nach vorstellen werden.

Ziel-Lebensräume
Zu den Ziel-Lebensräumen zählen binsen- und seggenreiches Nass- und Feuchtgrünland, durchsetzt mit wechsel- und dauerfeuchten Kleingewässern und strukturreiche nasse bis feuchte Hochstaudenfluren entlang von Gräben. Diese können durch gezielte Maßnahmen optimiert oder aus verbuschten oder verbrachten Feuchtstandorten oder aus intensiv bis extensiv genutztem Grünland entwickelt werden.
Unsere Projektziele sind:
- der Erhalt und die Wiederherstellung von binsen- und seggenreichen Nass- und Feuchtgrünland als Lebensraum seltener Tagfalterarten und Wiesenbrütern und gleichzeitig als Optimierung des Biotopverbundes
- die Optimierung und der Ausbau eines Netzes aus offenen wechsel- und dauerfeuchten Kleingewässern (Seigen, ehemalige Torfstiche) als Lebensraum für diverse Libellen- und Amphibienarten sowie Wiesenbrüter und dabei als Optimierung des Biotopverbundes
- die Entwicklung und Förderung von strukturreichen nassen bis feuchten Hochstaudenfluren entlang von Gräben als Wanderachsen für Insekten (Biotopverbundachse) und zur Unterstützung des Lebenszyklus von Libellenarten (Eiablage und Larvenstadium)
Charakterarten des Isentals
Nachfolgend wollen wir euch einige der typischen Isental-Tier- und Pflanzenarten kurz vorstellen.

Sumpf-Schrecke
(Stethophyma grossum)
Extensiv genutzte Feuchtwiesen und Moore sind der Lebensraum der Sumpf-Schrecke. Mit bis zu 38 mm ist sie eine der größten heimischen Heuschreckenarten.
Für die Eiablage benötigt sie durchgehend fechte Böden, da di Eier nicht gut geen Austrockung geschützt sind.
Charakteristisch sind ihre weithinhörbaren „Knips-Laute“, die sie durch ein Zurückschleudern der Hinterbeine über die Flügel erzeugt.
